FIFA
Dienstag 21 Juli 2026, 13:00

Keine verdächtigen Wettaktivitäten von der FIFA-Integritätsarbeitsgruppe während der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ festgestellt

  • Überwachung aller 104 WM-Spiele in Echtzeit

  • Keine Hinweise auf verdächtige Wettaktivitäten oder mögliche Spielmanipulationen

  • Fortsetzung der Zusammenarbeit bei künftigen FIFA-Turnieren

Die FIFA-Integritätsarbeitsgruppe, die zum Schutz aller FIFA-Wettbewerbe vor Bedrohungen durch Spielmanipulationen gebildet wurde, hat die Wettmärkte und das Geschehen auf dem Spielfeld während sämtlicher 104 Spiele der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ in Echtzeit überwacht. Auf Grundlage der während des gesamten Turniers erhobenen und analysierten Informationen stellte die Arbeitsgruppe weder verdächtige Wettaktivitäten noch Anzeichen für Spielmanipulationen im Zusammenhang mit irgendeiner Partie fest. Während des Turniers sammelte die FIFA die von den Mitgliedern der Arbeitsgruppe bereitgestellten Wettüberwachungsberichte, weitere relevante Daten und Informationen sowie Hinweise aus den verfügbaren Meldemechanismen. Anschliessend wurden die Informationen gemäss den geltenden Verfahren analysiert und den Mitgliedern der Arbeitsgruppe zur Verfügung gestellt. Dank der engen Zusammenarbeit innerhalb der Arbeitsgruppe konnten während der gesamten FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ potenzielle Hinweise auf Spielmanipulationen sowie etwaige Massnahmen fachkundig, koordiniert und rasch beurteilt werden, wobei jedes Mitglied sein spezifisches Fachwissen einbrachte. Der Arbeitsgruppe für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ gehören Vertreter u. a. der folgenden Institutionen an: AFC, CAF, Concacaf, CONMEBOL, UEFA, OFC, Fussballverbände der USA, Kanadas und Mexikos, FBI, INTERPOL, Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung, Europarat, Group of Copenhagen, Sportradar, Internationale Vereinigung für die Integrität von Wetten, United Lotteries for Integrity in Sports, IC360, Genius Sports, US-Justizministerium, Sport Integrity Canada, kanadisches Wettbewerbsamt und mexikanische Wettbewerbskommission. „Die FIFA-Integritätsarbeitsgruppe hat während der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026 einen soliden Rahmen für den Informationsaustausch, die Beurteilung potenzieller Verdachtsmomente und die Koordinierung zeitnaher Massnahmen geboten“, sagte Liam Rich, leitender FIFA-Integritätsmanager. „Wir danken allen Mitgliedern der Arbeitsgruppe für ihre Expertise und ihr Engagement während des Turniers und freuen uns darauf, diese Zusammenarbeit bei künftigen FIFA-Turnieren weiterzuführen.“ Die FIFA wird die Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der Integritätsarbeitsgruppe fortsetzen, um auch künftige Turniere zu schützen, darunter die FIFA-Jugendwettbewerbe später in diesem Jahr und die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2027™. Ausserdem wird sie ihre Integritätsstrategie im weltweiten Kampf gegen Spielmanipulation gemeinsam mit den Konföderationen, ihren Mitgliedsverbänden und weiteren wichtigen Interessengruppen weiterentwickeln und ausbauen.