Dienstag 17 März 2026, 11:00

Das FIFA-Programm „Football for Schools“ startet in Japan

  • Die Auftaktveranstaltung fand im Ota City General Gymnasium in Tokio statt

  • Aya Miyama, Mitglied des Spielerausschusses gegen Diskriminierung, sprach bei einer Anti-Rassismus-Veranstaltung

  • „Football for Schools" wird mittlerweile in 153 FIFA-Mitgliedsverbänden angeboten

Die FIFA-Initiative „Football for Schools“ (F4S), die Kindern durch spielerische Fussballtrainings Lebens- und Lernkompetenzen vermittelt, ist in Japan mit einer Auftaktveranstaltung im Ota City General Gymnasium in Tokio gestartet. Mehr als 90 Kinder nahmen daran teil, erlebten die Freude am Spiel und entwickelten dabei wichtige Werte. Über 60 Pädagogen wurden geschult, um sowohl Fussball- als auch grundlegende Lebenskompetenzen zu vermitteln und so Mädchen und Jungen im ganzen Land zu stärken.

Das zweitägige Programm umfasste eine „No Racism“-Schulung mit Aya Miyama. Die Siegerin der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™ ist Mitglied des Spielerausschusses gegen Diskriminierung der FIFA und setzt sich für die „Globale Initiative gegen Rassismus“ ein, indem sie eigene Erfahrungen und Führungsqualitäten einbringt.

„Ich habe bei dieser Veranstaltung wunderbare Erfahrungen gemacht. Je mehr ich mich dem Fussball verschrieben habe, desto mehr habe ich gespürt, dass Fussball das Leben selbst ist. Daher bin ich zuversichtlich, dass das Erlernen von Lebenskompetenzen durch das Programm ‚Football for Schools‘ dazu beitragen wird, die Welt in Zukunft besser zu machen. Außerdem glaube ich, dass die Aktivitäten des Spielerausschusses gegen Diskriminierung, an denen wir arbeiten, durch die Vertiefung unseres Lernens durch den Fussball weiter ausgebaut werden“, sagte sie.

FIFA Players' Voice Panel - Japan Football Association

Das 2019 ins Leben gerufene Programm „Football for Schools“ wird mittlerweile in 153 FIFA-Mitgliedsverbänden (MAs) umgesetzt.

„Der Start des FIFA-Programms ‚Football for Schools‘ in Japan war ein fantastischer Meilenstein, insbesondere durch die Teilnahme von Aya Miyama, Mitglied des FIFA-Spielerausschusses gegen Diskriminierung“, sagte Antonio Buenaño Sánchez, Leiter des Bereichs „Football for Schools“.

„Ihr Engagement unterstrich die Bedeutung des Bildungsbereichs im Rahmen der ‚Globalen Initiative gegen Rassismus‘ sowie die Rolle der Bildung bei der Prägung und Inspiration künftiger Generationen.“

FIFA Football for Schools - Japan Football Association

Yukawa Kazuyuki, Generalsekretär des japanischen Fussballverbands (JFA), erklärte, dass „Football for Schools“ parallel zu zwei bestehenden Programmen der JFA durchgeführt wird.

Er fügte hinzu, dass das im Jahr 2006 ins Leben gerufene JFA-Kokoro-Projekt als Reaktion auf Gewalt und Mobbing an Schulen Veranstaltungen mit Sportlern verschiedener Sportarten organisierte. Diese vermittelten anhand ihrer eigenen Erfahrungen, wie wichtig es ist, Träume zu haben.

FIFA Football for Schools - Japan Football Association

2014 folgte daraufhin das „Primary School Physical Education Support Training Programme“, das Fortbildungen zur Unterstützung des Sportunterrichts im Einklang mit den neuen Lehrplanrichtlinien anbietet. „Der japanische Fussballverband engagiert sich seit langem für die Bildung“, sagte Kazuyuki. „Wir glauben, dass wir dieses Projekt durch die Einbindung von Elementen aus ‚FIFA Football for Schools‘ weiter verbessern können. Darüber hinaus beabsichtigen wir, die Programme der FIFA in die verschiedenen Bildungsinitiativen des JFA wie das Kokoro-Projekt und die JFA-Akademie einzubeziehen, um in Zusammenarbeit mit Lehrkräften und anderen Akteuren die gesunde körperliche und geistige Entwicklung von Kindern zu fördern.“