„Für den Erfolg dieser FIFA Fussball-Weltmeisterschaft müssen wir wohl neue Wörter erfinden – die bisherigen reichen nicht aus“, so Gianni Infantino
Mehr Stadionbesucher als bei den Ausgaben 2018 und 2022 zusammen und erwartete weltweite Reichweite von über sechs Milliarden Menschen
Höchste Torquote einer FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ seit 56 Jahren mit knapp drei Treffern pro Spiel über 104 Partien hinweg
FIFA-Präsident Gianni Infantino erklärte nach dem spektakulären Abschluss der ersten FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ mit 48 Teams, das Turnier habe alle Rekorde gebrochen.
Mit dem Sieg im Finale gegen den Titelverteidiger Argentinien krönte sich Spanien im New-York-New-Jersey-Stadion zum zweiten Mal zum Weltmeister und setzte damit den Schlusspunkt unter 39 rekordträchtige Turniertage in Kanada, Mexiko und den USA.
Mit drei Gastgeberländern und so vielen teilnehmenden Teams wie nie zuvor schrieb die WM 2026 schon vor dem Eröffnungsspiel am 11. Juni in Mexiko-Stadt Geschichte und setzte bis zu ihrem Abschluss am 19. Juli laufend neue Bestmarken.
Die insgesamt 6.810.966 Zuschauer bei den 104 Spielen bedeuten nicht nur einen neuen Rekord, sondern sind auch mehr als bei den Ausgaben 2018 und 2022 zusammen. Die durchschnittliche Zuschauerzahl pro Partie betrug 65.490. Mit einer Stadionauslastung von 99,7 % in den 16 Stadien stellte das Turnier einen weiteren Rekord für eine FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ auf.
Auch auf dem Rasen wurde den Fans noch mehr Spektakel geboten. Die durchschnittlich 2,96 Tore pro Partie übertrafen den Wert von 2,69 bei der WM 2022 in Katar und markierten die höchste Trefferquote seit der Endrunde 1970 in Mexiko.
„Diese WM hat nicht nur alle denkbaren Rekorde gebrochen, sie hat sie regelrecht pulverisiert“, sagte Gianni Infantino. „Alle absoluten Topspieler haben herausragende Leistungen gezeigt – von Rodri, dem besten Spieler des Turniers, über Lionel Messi, Kylian Mbappé, Erling Haaland und Harry Kane bis hin zu Jude Bellingham. Sie alle haben dem Turnier ihren Stempel aufgedrückt. Neue Spieler rückten ins Rampenlicht, und Debütanten sorgten für wunderbare Geschichten, allen voran Kap Verde.“
„Selbst das perfekte Drehbuch hätte eine WM-Endrunde wie diese nicht vorhersehen können. Für den Erfolg dieser FIFA Fussball-Weltmeisterschaft müssen wir wohl neue Wörter erfinden – die bisherigen reichen nicht aus.“
Nach Veröffentlichung der endgültigen Zahlen dürfte die weltweite Reichweite des Turniers mehr als sechs Milliarden Menschen betragen. Darüber hinaus wurden in zahlreichen Ländern neue TV-Zuschauerrekorde verzeichnet. Zudem lockten die FIFA Fan Festivals™ in den drei Gastgeberländern insgesamt mehr als 9 Millionen Besucher an, davon allein über 4,5 Millionen in Mexiko.
Für Gianni Infantino sind diese eindrucksvollen Zahlen Ausdruck der verbindenden Kraft des Fussballs rund um den Globus.
„Ich fühle mich grossartig und bin hochzufrieden mit dem unglaublichen Erfolg dieser FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™“, erklärte er. „Natürlich bin ich sehr stolz auf alles, was erreicht wurde. Ich bin überglücklich, denn wir haben Millionen von Menschen in Amerika und auf der ganzen Welt begeistert. Wir haben einzigartige Bilder und Szenen von Fans in den Stadien und in den Städten in den USA, Kanada und Mexiko sowie auf der ganzen Welt gesehen. Das führt uns vor Augen, dass die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft weit mehr ist als ein Wettbewerb. Der Fussball vereint Menschen weltweit und macht die Welt vielleicht ein kleines Stück besser.“
Kaum ist die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ Geschichte, richtet sich der Blick bereits auf die Ausgabe 2030, die in Marokko, Portugal und Spanien ausgetragen wird. Im Rahmen der einzigartigen 100-Jahr-Feier des Turniers werden zudem Spiele in Argentinien, Paraguay und Uruguay stattfinden.
Der FIFA-Präsident betonte, dass die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2030™ trotz möglicher Unterschiede in einzelnen Bereichen dieselbe verbindende Kraft verkörpern werde, die jede der bisherigen 23 Ausgaben geprägt hat.
„Nichts erreicht die Strahlkraft und Magie der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft. Die Welt braucht solche Ereignisse, um Menschen zusammenzubringen und gemeinsame Momente der Freude zu schaffen. Wir haben so viele Familien und Frauen in den Stadien gesehen, so viele freudige Momente in den Gastgeberstädten erlebt und Fans aus unterschiedlichsten Ländern beim gemeinsamen Feiern beobachtet“, sagte Gianni Infantino.
„Wir haben Frieden, Freude und Gemeinschaft erlebt. Denn wenn man wie bei der FIFA mit Herzblut und Leidenschaft arbeitet, dann kann Grosses entstehen. Diese FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ war aussergewöhnlich – und die nächste wird fantastisch.“