Mehr als 200 Teilnehmende aus 50 Organisationen und Einrichtungen nahmen am diesjährigen Beobachterprogramm teil
Delegationen der FIFA Frauen‑Weltmeisterschaft Brasilien 2027™ nutzten die Veranstaltung, um ihre Vorbereitungen für das Turnier im kommenden Jahr zu intensivieren
Künftigen Gastgeber der FIFA Fussball‑Weltmeisterschaft 2030™ und der Jubiläumsspiele (Marokko, Portugal, Spanien, Argentinien, Paraguay und Uruguay) sowie die Gastgeber der FIFA Fussball‑Weltmeisterschaft 2034™ (Saudi‑Arabien) konnten Eindrücke aus erster Hand zur Turnierorganisation sammeln
Die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ hat Fans aus aller Welt in ihren Bann gezogen. Für alle, die sich mit der Organisation künftiger FIFA‑Turniere befassen, lieferte die Veranstaltung entscheidende Erkenntnisse und Einblicke in die komplexen Abläufe, die ein Event dieser Grössenordnung erfordert.
Für Veranstalter künftiger FIFA‑Events weltweit gibt es keine bessere Möglichkeit, hinter die Kulissen tiefe Einblicke zu gewinnen und das Tagesgeschäft bei einer FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ zu verstehen als die Teilnahme am FIFA‑Beobachterprogramm.
„Das FIFA‑Beobachterprogramm ist ein wesentlicher Bestandteil jeder FIFA Fussball‑Weltmeisterschaft™. Es wurde als Wissens‑ und Erfahrungsaustauschprogramm konzipiert, das sicherstellt, dass Verantwortliche für die Organisation künftiger FIFA‑Turniere im Männer‑ und Frauenbereich praxisnahe Einblicke gewinnen“, sagte Luca Santaniello, Leiter des Projektbüros der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™. „Wir freuen uns gleichzeitig sehr, Fachkräften und Experten aus anderen Sportarten bei der Ausrichtung von Grossveranstaltungen einen Blick hinter die Kulissen einer FIFA Fussball‑Weltmeisterschaft™ gewähren zu dürfen.“
FIFA‑Strategiedirektor Nicholas Rozenberg fügte hinzu: „Beim FIFA‑Beobachterprogramm geht es weitaus mehr als um reinen Wissensaustausch. Durch die praxisnahen Erfahrungen und den gemeinsamen Austausch entstehen Beziehungen, die hoffentlich in Zukunft Turniere und Sportveranstaltungen weltweit prägen werden. Für künftige Gastgeber sind der persönliche Austausch und die daraus entstehenden Beziehungen hilfreich, damit sie Prozesse und Abläufe im Detail verstehen und das System einordnen können. Die FIFA‑Fussball-Weltmeisterschaft ermöglicht dies in einer Weise, wie es kein anderes Format vermag.“
Das FIFA‑Beobachterprogramm der FIFA‑WM 2026, das sich über 21 Tage – vom 18. Juni bis zum 9. Juli – erstreckte, wurde so konzipiert, dass drei Beobachtergruppen nacheinander teilnehmen konnten. Jede Gruppe absolvierte ein individuelles, viertägiges Programm, das Einweisungen, Podiumsdiskussionen, Standortbesichtigungen, Shadowing‑Möglichkeiten, Präsentationen sowie Live‑Beobachtungen von Partien umfasste.
Im Laufe des Programms reisten die Teilnehmer nach Dallas (Texas) und Miami (Florida) und besuchten offizielle Standorte, die Stadien vor Ort, das Trainingszentrum von Inter Miami FC, das FIFA Fan Festival, den FIFA‑Hauptsitz, das Turnierbetriebszentrum in Miami sowie das Internationale Sendezentrum in Dallas.
FIFA‑Verantwortliche aus über 30 Funktionsbereichen nahmen sich Zeit, ihre Erfahrungen und ihr Wissen zu teilen und Entscheidungen zu erläutern, die Einfluss auf die Austragung der FIFA Fussball‑Weltmeisterschaft 2026™ hatten. Das Programm bot den Teilnehmern Einblicke aus erster Hand in das operative Umfeld, in die Führungsstrukturen und in die funktionsübergreifende Koordination, die notwendig sind, um die grösste FIFA Fussball‑Weltmeisterschaft™ aller Zeiten durchzuführen.
Das diesjährige Beobachtungsprogramm brachte Vertreter aus bedeutenden Sportverbänden wie der Major League Baseball, World Rugby, der National Football League und der National Basketball Association sowie aktuelle und künftige Gastgeber von FIFA‑Turnieren im Männer‑ und Frauenbereich zusammen, darunter der Oberste Rat für Organisation und Nachhaltigkeit (Katar), Vertreter der FIFA Frauen‑Weltmeisterschaft Brasilien 2027™, die künftigen Ausrichter der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2030™ (Marokko, Portugal, Spanien, Argentinien, Paraguay und Uruguay), die kommenden Gastgeber der FIFA Fussball‑Weltmeisterschaft 2034™ in Saudiarabien sowie Vertreter der FIFA‑Konföderationen.
Beobachterprogramm der FIFA Fussball‑Weltmeisterschaft 2026™
Das Programm bot den Veranstaltern der FIFA Frauen‑Weltmeisterschaft Brasilien 2027™ die Möglichkeit, sich aus erster Hand ein Bild vom operativen Konzept zu machen. FIFA‑Direktorin für Nachhaltigkeit und Interessengruppen, Aline Pellegrino, sagte, die Erfahrungen würden dazu beitragen, die langfristige Planung des Turniers umzusetzen und ein Vermächtnis zu hinterlassen, und fügte hinzu, das gesamte Team wolle einen nachhaltigen Beitrag für den Frauenfussball in Brasilien schaffen.
Auch die Ausrichter der FIFA Fussball‑Weltmeisterschaft 2030™ und der Jubiläumsspiele stimmten dem zu. Ismail Radi von der Fondation Maroc 2030 beschrieb das Programm als „eine aussergewöhnliche Möglichkeit, die FIFA Fussball‑Weltmeisterschaft™ aus nächster Nähe zu erleben“, während Antonio Laranjo vom portugiesischen Fussballverband den Umfang des Programms lobte und erklärte, damit seien alle Bereiche abgedeckt, die notwendig seien, um eine Veranstaltung in dieser Grössenordnung zu organisieren. Der Besuch des Internationalen Sendezentrums war für Maria Vallecillo vom Königlichen Spanischen Fussballverband ein besonderes Highlight und bot wertvolle Einblicke in einen der komplexesten Prozesse des gesamten Turniers.
Mit Blick auf die Vorbereitungen für das Turnier in Saudi‑Arabien sagte Hammad Albalawi von der obersten Ausrichtungsbehörde der FIFA Fussball‑Weltmeisterschaft 2034™, das Programm biete die Gelegenheit, von der bislang grössten FIFA Fussball‑Weltmeisterschaft™ zu lernen.
Die Teilnehmer verliessen Miami ebenfalls mit praktischen Einblicken, gestärkten internationalen Netzwerken und einem besseren Verständnis für die Menschen, Prozesse und operativen Systeme hinter der FIFA Fussball‑Weltmeisterschaft 2026™. Durch den Wissensaustausch sorgt das Beobachterprogramm dafür, dass künftige Gastgeber und Veranstalter ihre Planung auf bewährte Verfahren, ein gemeinsames Verständnis der Abläufe und eine solide Grundlage für den Erfolg stützen.